Einer der größten Goldförderer der Welt hat in 2018 2,0 Moz Gold produziert. Ähnlich wie die Konkurrenz aus Südafrika hat auch Gold Fields hohe Produktionskosten aufgrund der Bodenbeschaffenheit. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz hat das  Unternehmen eine wesentlich bessere geografische Diversifikation. So sollen rund 85% der gesamten Produktionsmenge in 2020 in Regionen gefördert werden, die weniger kostenintensiv sind. Dazu gehören Australien, Ghana und Peru. Trotzdem gehört das  Unternehmen zu einer Peergroup mit sehr hoher Kostenintensität. Nach Berechnung von JPMorgan liegt der Schwellenwert bei rund  1.100 USD / Unze Gold. Sollte also der Goldpreis signifikant unter dieses Niveau fallen, dann würde es zu einem negativen Ertrag und  negativen Free Cashflow führen.

Im dritten Quartal hat das Unternehmen 3% weniger produziert. Die Nettoverschuldung ist konstant bei 1,4 Mrd. USD geblieben. Die Geschäftsführung hat avisiert, dass die gesamte Fördermenge am oberen Rand der Guidance von 2,13-2,18 Moz liegen dürfte. Die Produktionskosten liegen bei 980-995 USD / Unze Gold. Für das Jahr 2020 hat das Unternehmen rund 50% der Goldfördermenge abgesichert und somit die Abhängigkeit von der der Schwankung des Goldpreises deutlich reduziert.

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