Wie schon im Aktienteil angesprochen, haben die französische PSA Group, unter deren Dach unter anderem Peugeot und Citroën verkauft werden,  und der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler den Zusammenschluss „unter Gleichen“ angekündigt. Speziell Fiat Chrysler kommt dabei  zu einem glücklichen Ende einer wahren Odyssee. Denn in den vergangenen Jahren hatte der Konzern bekanntlich faktisch an jede Tür eines  Konkurrenten geklopft. General Motors waren beispielsweise im Gespräch, auch Volkswagen und Renault und einige chinesische Adressen.

Dass man jetzt bei PSA gelandet ist, könnte sich grundsätzlich durchaus als Glücksfall herausstellen. Denn beim Blick in die operative Aufstellung  zeigt sich, dass sich beide Konzerne grundsätzlich sehr gut ergänzen können.

Während PSA seinen Schwerpunkt in Europa hat, kann Fiat Chrysler mit seinem amerikanischen Engagement punkten. Wir hatten im Laufe dieses  Jahres hier schon die entsprechenden Vorstellungen skizziert. So hatte Peugeot ja schon Pläne für eine Amerika- Expansion formuliert. Das dürfte  nun deutlich vereinfacht werden. Andererseits haben beide Unternehmen immer noch eine ganz sichtbare Achilles-Ferse, die Elektromobilität.

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