Auch der schwedische Telekomausrüster Ericsson war in dieser Woche bereits aufgerufen, seine Bilanz für das erste Quartal vorzulegen. Dabei ging es natürlich nicht nur um die Vergangenheitszahlen, sondern auch um die Einschätzungen für das weitere Jahr. Dabei gab es sichtbar Licht und Schatten.

Bei den Quartalsergebnissen blieb Ericsson deutlich unter den Analystenprognosen. Zwar konnte man den Umsatz leicht um 1,8% auf 49,80 Mrd. SEK steigern. Doch der Marktkonsens hatte hier mit 52,46 Mrd. SEK gerechnet. Ähnliches Bild auch beim Gewinn je Aktie. Hier meldete  Ericsson 0,65 SEK (Vorjahr 0,80 SEK). Der Markt hatte mit einer deutlicheren Steigerung auf 0,91 SEK je Aktie gerechnet. Dennoch:

Grundsätzlich kam der Bericht an der Börse gut an. Was vor allen Dingen damit zusammenhängt, dass Ericsson beim bereinigten Betriebsgewinn ein Zuwachs um stattliche 30% auf 4,6 Mrd. SEK schaffte und damit die Analystenerwartungen schlug. Also damit auch zeigte, dass es  operativ besser läuft, was auch darauf zurückzuführen ist, dass Vorstandschef Borje Eckholm dem Konzern eine ziemliche Rosskur verordnet hatte und damit die Margen wesentlich verbessern konnte.

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