Der griechische Baudienstleister Ellaktor hat seine Ergebnisse für das dritte Quartal verbessert, vor allem dank der Bereiche Bau und Umwelt. Der Umsatz von 240 Mio. EUR war um 5,6% höher als im Vorjahr und ein EBITDA von 40 Mio. EUR war sogar um 24,6 % besser, dank einer starken Dynamik in den meisten Geschäftsbereichen.

Die Verbesserung ist vor allem auf das historische Baugeschäft zurückzuführen, dessen Umsatz nach drei Jahren stetiger Erosion um 10,6% gestiegen ist. Dies ist auf die Beschleunigung der Bauarbeiten zurückzuführen, nachdem sich die Finanzlage durch das im Mai gewährte Gesellschafterdarlehen (das im August durch eine Kapitalerhöhung refinanziert wurde) verbessert hatte. Das Kerngeschäft Konzessionen profitierte von der Erholung des Verkehrsaufkommens in Attiki Odos und die Sparte Umwelt von einem stärkeren Geschäft im Krankenhausbereich und höheren Rohstoffpreisen. Die Sparte Erneuerbare Energien litt dagegen unter ungünstigeren Witterungsbedingungen als im Vorjahr.

Dank des günstigen wirtschaftlichen Umfelds in Griechenland ist das Management zuversichtlich, was die Aussichten anging. Die Bausparte – bisher der Hauptgrund zur Sorge – erfreut sich einer starken Dynamik mit einem Auftragsbestand, der in diesem Quartal um 10% auf 2 Mrd. EUR anstieg. Dennoch äußerte sich der Konzern vorsichtig zur Erholung der Sparte und prognostizierte eine Rückkehr zum Break-even „irgendwann im Jahr 2022“ und betonte die historische Volatilität der Ergebnisse. Aktuell ist auch keine neue Finanzspritze für diesen Bereich geplant.

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