Am Mittwoch war auch noch der Energiekonzern E.ON an der Reihe. Allerdings standen dabei nicht die Zahlen im Vordergrund, sondern vor allem die Übernahme und Integration von Innogy. Deshalb die 2018er Zahlen im Schnelldurchlauf:

E.ON setzte im vergangenen Jahr 30,2 Mrd. EUR um, ein erneuter Rückgang um rund 20%, was allerdings insgesamt auch durch die  Neuaufstellung des Konzerns beeinflusst war. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) schrumpfte um 3% auf 2,99 Mrd. EUR und der Reingewinn verschlechterte sich um 15,7% auf 3,52 Mrd. EUR. Dennoch bleibt es bei der bereits verkündeten Anhebung der Dividende von 30 auf 43 Cent je Aktie, für 2019 werden 46 Cent in Aussicht gestellt.

Zu Innogy: E.ON hofft immer noch darauf, aus der Fusion Synergie-Effekte von bis zu 800 Mio. EUR zu schöpfen. Allerdings muss man sich aktuell erst einmal mit einem desaströsen Geschäft in England herumschlagen. Die dortige Innogy-Tochter Npower wurde seit 2017 um rund 2 Mrd. EUR auf fast Null abgeschrieben. E.ON selbst hat erklärt, dass man für Npower keine Bestandsgarantie gebe, da man Verluste über einen längeren Zeitraum nicht tragen wolle.

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