Seit Wochen wurde darüber spekuliert – nun ist es Fakt. Die Deutsche Telekom verkauft 51% ihrer Anteile an der Funkturm-Tochter GD Towers an zwei Finanzinvestoren aus Nordamerika, einerseits die kanadische Brookfield Infrastructure, andererseits den US-Investor Digital Bridge. Der Kaufpreis dafür sind 17,5 Mrd. EUR.

Insgesamt werden dem Telekom-Konzern dadurch Barmittel in Höhe von 10,7 Mrd. EUR zufließen. Deren Zweck ist auch schon näher spezifiziert. Denn damit will das Unternehmen einerseits Schulden abbauen, andererseits in den schnelleren Ausbau der Beteiligung bzw. Erreichen der Mehrheit (angestrebt sind 50,1%) an der wichtigsten Tochter T-Mobile US investieren.

Mit dem Deal schauen vorerst Mit-Bieter wie KKR oder die spanische Cellnex in die Röhre. Der Telekom kann das relativ egal sein. Sie will die übrigen 49% an GD Towers erst einmal weiter behalten. Allerdings würden wir hier grundsätzlich nicht ausschließen, dass zu einem späteren Zeitpunkt hier ein weiterer Anteilsverkauf möglich wäre.

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