Neue Zahlen gab es auch von der Deutsche Börse AG. Wie viele andere Börsenbetreiber profitierte das Unternehmen zuletzt wieder von etwas anziehenden Volatilitäten, was die Handelsvolumen in der Regel ansteigen lässt und damit die Verdienstmöglichkeiten der Börsenbetreiber. So konnte der Konzern im abgeschlossenen 2. Quartal nun seine Umsätze um 6% auf 725 Mio. EUR steigern. Der bereinigte Gewinn auf Ebene EBITDA schaffte sogar ein Plus von 9% auf knapp 466 Mio. EUR. Der Nettogewinn lag dann mit 267 Mio. EUR glatt 20% über den Vorjahresergebnissen.

Wobei die Deutsche Börse AG bei diesen Zahlen insbesondere davon profitierte, dass deutlich weniger Sonderkosten anfielen aus dem  vorangegangenen Stellenabbau sowie aus Übernahmen. Stichwort Übernahmen: Der seit Anfang 2018 amtierende Vorstandschef Theodor  Weimar setzt beim Börsenbetreiber vor allen Dingen auf den externen Ausbau des Devisenhandels und des Indexgeschäftes und dabei möchte er  nach einigen kleineren Zukäufen nun einen größeren Coup landen. Denn man verhandelt über die Akquisition der Devisenhandelsplattform  FXall. Der Markt ist entsprechend gespannt, ob hier der Deutschen Börse der Zuschlag gelingt. Finanziell dürfte es sicherlich eher kein Problem  geben, da die Börse rund 1,5 Mrd. EUR für Zukäufe in der Kasse hat. 

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