Wenig Freude machen die Zahlen des amerikanischen Telekomgiganten AT&T. Dieser musste insbesondere wegen der Übernahmekosten von  Time Warner im 2. Quartal einen kräftigen Gewinneinbruch melden. Der Ertrag ging von 5,1 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum auf nur noch 3,7  Mrd. USD zurück. Allerdings gab es dafür auch noch andere Gründe.

Denn auch operativ läuft es holpriger. Bei den Vertragskunden im Mobilfunkbereich musste AT&T einen unerwartet hohen Kundenschwund verkraften. Noch schlechter lief es im TV-Bereich, wo AT&T die Preise erhöhte und Rabatte ausliefen ließ. Deshalb kehrten rund 946.000  Kunden dem Telekomkonzern den Rücken. Im Gegenzug legte der Umsatz um 15% auf 45 Mrd. USD zu, was allerdings nur der Time- Warner-Übernahme zu verdanken war. Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein  Miniplus von 0,6%.

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