[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Sorgen um die Perspektiven in Italien und Eurozone haben sichtbare Spuren bei den Bank-Anleihen hinterlassen. Dabei lag das Augenmerk auch auf den beiden deutschen Privatbanken Deutsche Bank und Commerzbank. Nun, da es eine Beruhigung im Markt gibt, haben die Bonds durchaus Chancen auf eine Erholungsphase. Was
allerdings nichts daran ändert, dass beide weiterhin tief greifende strukturelle Probleme haben.[/vc_column_text][vc_column_text]Größtes Sorgenkind ist die Deutsche Bank. Denn derzeit scheint ihr nichts zu gelingen. Der neue Chef Christian Sewing versucht zwar, mit einem Sofortprogramm zumindest die Kostenseite zu stabilisieren. Allerdings ist dies ein zweischneidiges Schwert. So könnte die aktuelle Ankündigung, Tausende Stellen vor allem in Investmentbanking zu streichen, zwar langfristig die Kosten senken. Doch ist dies wohl auch ein Garant dafür, dass die verbleibenden Mitarbeiter eher demotiviert werden. Ganz abgesehen davon, dass in solchen Phasen eher die Talente die Bank verlassen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Für Verwirrung sorgt im Markt auch ein erneuter Strategiewechsel. So ist der Plan, bis Jahresende eine eigene Digitalbank auf die Beine zu stellen, aufgegeben worden. Offiziell wird dies mit dem Eingeständnis begründet, dass die Konkurrenz zu stark wäre. Für den Marktführer in Deutschland ist dies allerdings ein absolutes Armutszeugnis. Und aktuell als dritte Belastung:

[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24008″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Aus Amerika kommen bedenkliche Nachrichten. So soll die US-Notenbank, die auch die Aufsicht über die Kreditinstitute innehat, das US-Geschäft der Deutschen Bank als in „problematischem Zustand“ bewertet haben. Das ist eine der niedrigsten Einstufungen, welche die Zentralbank bereithält. Da bleibt wenig Spielraum für neuen Optimismus.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Kaum besser steht die Commerzbank da. Nachdem im vergangenen Jahr die angekündigten Sparrunden an der Börse viel Beifall fanden, zeigen sich mittlerweile die negativen Stimmungs-Folgen. Das hat inzwischen auch Einfluss auf die  Analystenschätzungen. So wird das Ziel der Commerzbank, bis 2020 ihre Erträge auf mehr als 9,8 Mrd. EUR zu steigern, immer mehr angezweifelt.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24016″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Das einzige Argument, das uns an unseren Positionen festhalten lässt, ist das der Systemrelevanz. Wie weit das trägt, bleibt abzuwarten. Aktuell belassen wir es bei Halten-Empfehlungen, stehen aber bereit, bei neuen Negativmeldungen auch über einen Verkauf nachzudenken.[/vc_column_text][vc_single_image image=“24012″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]