Wie viele andere Firmen auch ist der kanadische Flugzeugbauer ebenfalls vom Ukraine-Konflikt bzw. den daraus folgenden Sanktionen gegen Russland betroffen. Allerdings hatte dieser Tage CEO Eric Martel erklärt, dass man diese Situation aufgrund der insgesamt weiterhin starken Nachfrage nach Businessjets gut abfedern könne. Darüber hinaus interessierte den Markt aber auch noch ein anderes Thema. Denn Bombardier investiert massiv in die Entwicklung umweltfreundlicher Flugzeuge und in die Reduzierung von Treibstoffverbrauch. Direkt sind es rund 50% der derzeitigen Entwicklungskosten, zusammengenommen mit anderen Teilbereichen sogar fast 90%.

Das ist natürlich angesichts der Entwicklungen auch in der Luftfahrt ein wesentliches Verkaufsargument. Und vor allem auch langfristig gedacht. Denn auch, wenn derzeit nach Aussagen des Unternehmens die Nachfrage nach seinen Maschinen exorbitant hoch ist, so wird das sicherlich nicht immer so bleiben. Und da ist es natürlich wichtig, hier entsprechende Mehrwerte zu schaffen.

Aber auch noch eine andere Ankündigung dürfte im Markt aufmerksam verfolgt worden sein. Denn auf der nächsten Hauptversammlung am 5. Mai will das Unternehmen darüber abstimmen lassen, seine bestehenden Aktien (Klasse A und Klasse B) jeweils in einem bestimmten Verhältnis zusammenzulegen. Für die KlasseA-Aktien ist ein Verhältnis von zehn zu eins und für die B-Klasse ein Verhältnis von 30 zu eins geplant. Änderungen sind aber möglich.

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