Auch der kanadische Phar makonzern BHC wird durch die Corona-Krise nicht verschont. Aktuell geht man davon aus,  dass der Umsatz um 500 bis 600 Mio. USD (5 – 6%) und das adjustierte EBITDA um 200 Mio. USD (ebenfalls 5 – 6%) zurückgehen  werden. Zum Jahresende 2020 wurde ein Leverage vom 6,6fachen prognostiziert, unter Berücksichtigung der aktuellen Situation dürfte  der Wert jedoch beim 7,0fachen liegen.

Das Unternehmen ist sehr breit diversifiziert. Für eine genaue Aussage müsste man über 30 Geschäftsbereiche und  Produktlinien berücksichtigen. Das Segment „Neuro and Other“ dürfte am wenigsten betroffen sein. Hier werden zwar in etwa nur 8%  des BHC-Umsatzes generiert.

Die sehr hohe Marge des Geschäftsbereiches dürfte in diesem Jahr aber überproportional zu stabilen Ergebnissen beitragen. Umgekehrt  werden die Zahnmedizin-, Ästhetik- und Derm-Produkte des Unternehmens wahrscheinlich am stärksten  betroffen sein und mehrere Monate lang einen starken Umsatzrückgang im Jahresvergleich verzeichnen. Wir gehen davon aus, dass der  prozentuale Rückgang der Einnahmen aus der Augenchirurgie zwischen diesen beiden Extremen liegen wird.

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