Anfang der Woche wurde ein Deal zum Abschluss gebracht, der schon zuvor für hohe Wellen und Resonanz am Kapitalmarkt sorgte. Denn der amerikanische Telekom-Riese AT&T hat nun endgültig seinen Mediensparte Warner Media abgespalten und mit dem Streaming-Anbieter Discovery fusioniert.

Falls Sie das noch nicht in Ihren Depots gesehen haben: Im Rahmen dieses Deals haben bisherige AT&T-Aktionäre jeweils für eine entsprechende Aktie 0,241917 Aktien der neuen kombinierten Gesellschaft erhalten, die zukünftig unter dem Namen Warner Bros. Discovery firmiert. Damit halten bisherige AT&TAktionäre insgesamt 71% am neuen Unternehmen.

Wir haben diese Thematik an dieser Stelle auch schon mal diskutiert. Grundsätzlich ist es wohl der sichtbarste Schlussstrich unter eine deutlich verfehlte Akquisitionspolitik der letzten Jahre, die letztlich aus AT&T ein Medien-Imperium machen sollte, was allerdings nie geklappt hat, weil schlichtweg die Synergie-Effekte zum Telekom-Business nicht vorhanden waren. Die Trennung von Warner Media, die man 2018 (damals unter dem Namen Time Warner) für immerhin 85 Mrd. USD gekauft hatte, ist zwar finanziell ein ziemliches Desaster, aber folgerichtig und sinnvoll.

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