[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Zitterpartie für den amerikanischen Mobilfunkkonzern AT&T ist vorbei. Bereits im Herbst 2016 hatte das Unternehmen angekündigt, den Medienkonzern Time Warner für rund 85 Mrd. USD zu übernehmen. Damit wollte AT&T insbesondere seine TV-Kabel- und Streaming-Aktivitäten mit Inhalten füllen. Denn Time Warner bringt in die neue Gesellschaft nicht nur die Warner Bros. Filmstudios mit, sondern beispielsweise auch den Bezahlsender HBO, der durch die Erfolgsserie „Game of Thrones“ und weitere preisgekrönte Serien (z.B. „Band of Brothers“) bekannt wurde. Neu im AT&T-Portfolio sind dann auch noch Sender wie CNN, Cartoon Network oder TNT.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Allerdings stellte sich lange Zeit das US-Justizministerium quer. Dieses fürchtete eine zu große Marktmacht, da es sich hierbei gleichzeitig auch um eine sogenannte vertikale Konzentration handelt. Es schließen sich also Unternehmen zusammen, die für sich jeweils andere Märkte bislang bearbeitet haben und nicht direkt im Wettbewerb standen. Die Ablehnung des Deals gipfelte letztlich in einer Klage des Justizministeriums vor einem Bundesgericht, die nun zu Gunsten von AT&T entschieden wurde.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24369″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Und das sogar ohne jegliche Auflage und mit einem kräftigen Seitenhieb in Richtung der amerikanischen Kartellwächter. Denn der Richter monierte, dass sich die Wettbewerbshüter in den vergangenen Jahrzehnten stets sehr nachsichtig bei Großfusionen gezeigt hätten und nun kaum nachvollziehbare Argumente brächten, warum von dieser Praxis nun abzugehen sei. Dies insbesondere auch unter dem Aspekt, dass sich der Wettbewerb im TVGeschäft in den letzten Jahren erheblich gewandelt hat. Das sieht man schon daran, dass der Streaming-Dienst Netflix bereits mit rund 125 Mio. Abonnenten die 119 Mio. Kunden von AT&T übertrifft, die der Konzern in seinen Sparten Mobilfunk, Internet und Video zählen kann.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24357″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Nun muss AT&T natürlich nachweisen, dass die Strategie hinter der Übernahme von Time Warner auch aufgeht. Angesichts des harten Wettbewerbs durch neue Streaming-Dienste und einer weiteren erwarteten vertikalen Konzentration anderer Anbieter dürfte das sicherlich kein einfaches Unterfangen werden. Aktuell sind allerdings erst einmal die Gerichts-Risiken vom Tisch und damit dürften auch die Anleihen womöglich wieder etwas Schwung bekommen.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Unsere früheren AT&T-Empfehlungen wurden inzwischen sämtlich gecallt. Wir haben 2 neue Anleihen herausgesucht, die wir für aussichtsreich halten. Die bereits empfohlene Time-Warner-Anleihe wird gehalten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“24361″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
AT&T bekommt Übernahmeerlaubnis
Von © ICM Concept GmbH|2018-06-15T12:29:52+02:0014.06.2018|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für AT&T bekommt Übernahmeerlaubnis
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