Nun also doch. Anfang des Jahres hatten wir über Spekulationen berichtet, dass die britische Luxuswagen-Schmiede Aston Martin über einen Börsengang nachdenkt. Diese Überlegungen nahmen wir dann auch zum Anlass, um uns in der ausstehenden 2022er Anleihe des Unternehmens zu positionieren. Leider nur mit mäßigem Erfolg, da sich Aston Martin dann lange Zeit nicht weiter äußerte. Doch nun ist die Katze aus dem sprichwörtlichen Sack.

Denn Aston Martin kündigte Mitte der Woche an, dass man ein IPO an der Londoner Börse noch in diesem Jahr anstrebe. Großartige Details gab es dabei noch nicht. Diese sollen um den 20. September herum veröffentlicht werden. Aber man kann davon ausgehen, dass der Autohersteller grundsätzlich mit einer positiven Resonanz am Markt rechnen könnte. Dies auch wegen der bisher vorliegenden Geschäftszahlen.

So meldete Aston Martin ebenfalls gestern die Halbjahreszahlen, die beim Umsatz ein Plus von 8% und einen Gewinnanstieg um 14% auswiesen. Dabei stellte das Unternehmen in Aussicht, dass man bis zu 6.400 Autos in diesem Jahr ausliefern könnte. Damit würde man die bisherige Bestmarke aus dem vergangenen Jahr mit gut 5.000 Fahrzeugen deutlich übertreffen. Für 2017 hatte Aston Martin einen Umsatzsprung um fast 50% auf 1,1 Mrd. USD gemeldet.

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