Die neuen Zahlen von Aroundtown waren nicht sonderlich zufriedenstellend. Der Spezialist für Gewerbeimmobilien, insbesondere auch Büro und Hotel, musste für das erste Halbjahr einen Umsatzrückgang um 8% auf 541 Mio. EUR hinnehmen. Die Nettomieteinnahmen verringerten sich dabei um 8,7% zum Vorjahr.

Allerdings standen hier vor allem Objektverkäufe auf dem Plan, was die Mieteinnahmen entsprechend schmälerte. Dieser herausgerechnet, hätte sich ein Minus von 0,7% ergeben. Dieses ging vor allem auf das Konto der HotelObjekte. Aufgrund der immer noch schwierigen Situation wurden nach Angaben von Aroundtown im ersten Halbjahr gerade einmal 34% der fälligen Mieten gezahlt. Immerhin: Im Juli waren es wieder 45%, also ein kleiner Hoffnungsschimmer. Der operative Gewinn, in der Immobilienbranche Funds from Operations (FFO), sackte letztlich um rund 26,5% auf 172 Mio. EUR ab.

Für Aroundtown steht insgesamt weiterhin im Fokus, das Portfolio zu erneuern. Im ersten Halbjahr hatte man Objekte im Gesamtwert von rund 1,1 Mrd. EUR verkauft, über die Hälfte davon Bürogebäude. Durchschnittlich seien die Objekte mit einem Aufschlag von 3% auf den Buchwert verkauft worden. Aroundtown nutzt die Einnahmen, um Schulden zu tilgen und Aktien zurückzukaufen. Aber auch weitere Zukäufe stehen auf dem Programm. Das soll auch durch weitere Verkäufe finanziert werden. Nach Aussagen des Unternehmens stehen Objekte im Wert von rund einer halben Milliarde Euro derzeit zum Verkauf.

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