Mal wieder Nachrichten aus der Schweiz. Denn beim Schweizer Stromkonzern Alpiq ändert sich wesentlich der Aktionärskreis. Der bisherige Großaktionär EDF aus Frankreich verkauft seine 25% an die Schweizer Miteigentümer Primeo Energie und Eos Holding. Dafür bekommt EDF insgesamt rund 489 Mio. CHF bezahlt. Diese resultieren aus einer Pflichtwandelanleihe, die vom vierten Aktionär im Bunde, der CSA Energie-Infrastruktur Schweiz, emittiert wird. Die CSA ist eine Anlagestiftung, in der 135 Schweizer Pensionskassen ihr Geld investiert haben.

Nach dem Deal liegen 88% von Alpiq in den Händen von Eos, Primeo und CSA. Absehbar ist, dass als Ergebnis die Aktie von der Börse genommen wird. Zu welchem Preis und Termin, ist noch nicht bekannt.

Alpiq selbst hat in den vergangenen Jahren eine tiefgreifende Restrukturierung hinter sich bringen müssen. Letztes Jahr wurden die Gebäudetechniktochter Intec sowie die deutschen Kraftanlagen verkauft. Zukünftig will sich das Unternehmen vor allem auf die Weiterentwicklung der Energieerzeugung aus Wasserkraft konzentrieren. Diese macht einen Anteil von rund 57% an der Schweizer Stromerzeugung aus.

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