[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Timing könnte wohl nicht besser sein. Wie an dieser Stelle schon berichtet, hat die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM derzeit mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das Unternehmen steckt in einer veritablen Führungskrise, nachdem Firmenchef Janaillac nach einem Streit mit den Gewerkschaften über Lohnerhöhungen zurückgetreten war. Aktuell wird die Airline von einem Dreier-Gestirn aus Finanzchef, Air-France-Chef und KLM-Chef geführt. Aber jeder im Markt weiß, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann, zumal die
Konzernführung aktuell vom Aufsichtsrat knapp an der Leine geführt wird.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Hinzu kommen operative Probleme. Während KLM als Gewinnbringer gilt, kämpft die französische Seite seit langem damit, den Billig-Fluggesellschaften Paroli zu bieten. Angesichts der harten Haltung der Gewerkschaften, die in Frankreich bekanntlich auch sehr streikfreudig und wenig konfliktscheu sind, sind die Perspektiven einer Restrukturierung bislang eher überschaubar. Wobei die Gewerkschaften sich immer wieder auf den französischen Staat berufen konnten, der mit 14,3% weiterhin größter Einzelaktionär ist.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24242″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Doch das könnte bald vorbei sein. Denn Frankreichs neue Regierung unter Emmanuel Macron ist augenscheinlich ernsthaft bemüht, bei den Staatsbetrieben Reformen anzustoßen.
[/vc_column_text][vc_column_text]Speziell bei Air France-KLM könnte dies sogar zu einem kompletten Rückzug führen. Denn die größte Hotelkette Europas, Accor Hotels, hat Interesse bekundet, die Anteile Frankreichs an der Fluggesellschaft zu übernehmen. Der Hotelier verspricht sich aus dieser Kombination neue Vertriebsmöglichkeiten aus der Bündelung von Flug und Hotel und könnte dafür womöglich sogar bereit sein, den französischen Staat selbst als Aktionär hereinzuholen.[/vc_column_text][vc_column_text]Mit einem Großaktionär Accor dürften auch die Konflikte mit den französischen Gewerkschaften eine neue Qualität gewinnen. Diesmal aber womöglich durchaus zum Vorteil der Airline. Diese hätte gleichzeitig die Möglichkeit, gegenüber anderen europäischen Fluglinien, beispielsweise Lufthansa, wieder Boden gutzumachen.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Die von uns empfohlenen Anleihen von Air France-KLM haben auf die Perspektive eines Accor-Einstieges schon die passende Antwort gegeben. Sollte es tatsächlich zu einem Beteiligungswechsel kommen, dürfte das Momentum nochmals anziehen. Deshalb würden wir hier sogar eine Kauf-Empfehlung aussprechen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“24238″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
