[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie gefährlich ist das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea? Die Ausgangslage dürfte klar sein: Anscheinend hat Nordkorea bei seinem Atom- und Raketenprogramm so große Fortschritte gemacht, dass es sich stark genug fühlt, um die USA mit Angriffsdrohungen zu provozieren. Auf der Gegenseite haben wir einen US-Präsidenten, der solche Provokationen umgehend mit eigener martialischer Sprache erwidert. Damit liegt die Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung auf dem Tisch.[/vc_column_text][vc_column_text]Natürlich fragen sich die politischen Analysten zuerst, welche Optionen Amerika überhaupt militärisch hätte. Selektive Angriffe auf Anlagen der Nordkoreaner hätten hier wohl kaum Aussicht auf Erfolg, da viele Anlagen in den nordkoreanischen Bergen verborgen sind und Nordkorea, so die Einschätzung, darauf sogar mit einem Nuklear-Angriff antworten könnte. Eigentlich bliebe nur die Option einer vollständigen Invasion, was allerdings China kaum dulden würde. Denn man will keine amerikanischen Truppen genau vor der eigenen Haustür haben.[/vc_column_text][vc_column_text]Das Problem dabei: Eigentlich kann sich derzeit so recht keiner vorstellen, dass solch ein Krieg tatsächlich geführt werden könnte. Bei allen Konflikten in den letzten Jahrzehnten, die letztlich auf eine Ost-West-Konfrontation hinauszulaufen drohten, waren immer diplomatische Lösungen denkbar und wurden dann auch bevorzugt. Im Falle Nordkoreas könnte dies offensichtlich scheitern, da die Gegenseite in ihren Intentionen kaum auszurechnen ist.[/vc_column_text][vc_column_text]Hier stellt sich auch die Frage nach den ökonomischen Kosten eines Krieges. Hierbei spielt Südkorea die Schlüsselrolle. Käme es zu einem Konflikt auf der nordkoreanischen Halbinsel, dürfte man damit rechnen, dass sich die Wirtschaftsleistung von Südkorea halbiert. Da Südkorea ein wichtiger weltweiter Zulieferer ist, würden die entsprechenden Folgen rund um die Welt spürbar werden. Und auch ein möglicher Wiederaufbau würde sehr teuer werden. Gäbe Amerika genauso viel Geld aus wie man in Irak und Afghanistan investiert hat, würde sich nach bisherigen Berechnungen die Verschuldung um rund 30% des BIP erhöhen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Natürlich hoffen alle Beobachter, dass dieses Worst Case Szenario nicht eintritt. Vielmehr gehen die Hoffnungen
dahin, dass wir ein ähnliches politisches und auch markttechnisches Szenario wie in den sechziger Jahren bekommen. Damals stand die Welt bekanntlich durch die Kuba-Krise ebenfalls am Rand eines Nuklearkrieges. Nach der politischen Lösung des Konflikts konnte der Markt schnell wieder an Höhe gewinnen, was seinerzeit auch der Notenbank mit zu verdanken war. Und auch heute setzen viele Investoren bereits darauf, dass die Notenbanken bereitstehen würden, um hier den Markt abzufedern.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“16360″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]
