Unsere Kaufempfehlung für die Anleihen von Royal Dutch Shell Anfang Dezember kam goldrichtig. Denn mit der deutlichen Erholung der Marktpreise für Rohöl auf inzwischen über 60 USD je Barrel (Brent) wurden auch die Kurse der empfohlenen Anleihen deutlich beflügelt. Und wir sehen hier durchaus noch weiteres Potenzial, nachdem Shell mit seinem aktuell vorgelegten Quartalsgewinn überzeugen konnte.

So meldete das britisch-holländische Unternehmen für sein Abschlussquartal 2018 einen Gewinn auf Basis der so genannten Cost-of-Supplies von 7,33 Mrd. USD nach nur 3,08 Mrd. USD im Vorjahreszeitraum. Die so genannten Cost-of-Supplies-Gewinne (CCS Earnings) rechnen Veränderungen in den Kosten innerhalb des Berichtsquartals mit ein.

Dies ist eine Kennzahl, die insbesondere von Rohstoffunternehmen oftmals genutzt wird, weil sie damit Veränderungen bei den Rohstoffpreisen mit einarbeiten können. Shell selbst wies bei den adjustierten CCS-Gewinnen (die vom Konzern beim Gewinnausweis präferiert werden) einen Anstieg auf 5,81 Mrd. USD aus, was deutlich über dem Marktkonsens von 5,28 Mrd. USD lag. Die Umsätze selbst verbesserten sich um 19% auf 104,6 Mrd. USD.

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