[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Märkte befinden sich derzeit geradezu in einer Wohlfühlzone. Zumindest scheint so das allgemeine Empfinden zu sein. Was auch nicht von der Hand zu weisen ist. Denn zumindest ein Risiko scheint gebannt, nachdem bekanntlich in Frankreich der Kandidat Emmanuel Macron das Rennen um das Präsidentenamt machen dürfte. Zwar würden damit die Probleme, die Frankreich insbesondere im ambivalenten Verhältnis zur EU hat, kaum vom Tisch sein. Doch fürs Erste reicht die Aussicht, dass zumindest kein weiterer EU-Kritiker ein europäisches Spitzenamt bekommt, dafür, dass sich die Anleger entspannen.[/vc_column_text][vc_column_text]Bevor am nächsten Wochenende erneut gewählt wird, bleibt so Zeit, auf die anderen Arbeitsgebiete zu schauen, mit denen Sie sich als Investoren regelmäßig auseinandersetzen müssen. Zur laufenden Quartalsberichtssaison kommen neue Einschätzungen auf den folgenden Seiten. An dieser Stelle der Blick auf die Geldpolitik. Dort scheint derzeit von Seiten der EZB alles seinen geplanten Gang zu gehen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Hier gilt erneut: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Denn auch die Euro-Währungshüter werden sich in nächster Zeit erneut der Diskussion stellen müssen, wie sie mit dem sich verändernden makroökonomischen Umfeld umgehen wollen. Das betrifft insbesondere die Inflationsentwicklung. Aktuell bleibt es bei der bisherigen Argumentationskette, dass die deutlich angezogenen Inflationsraten – gemeint ist hier insbesondere der Gesamtindex – in direktem Zusammenhang mit den Tendenzen auf den Energiemärkten zu tun haben. Das lässt sich derzeit noch gut an der Kernrate nachweisen.[/vc_column_text][vc_column_text]Dennoch wird dieses Argument nicht ewig halten. Zumal die jüngsten Konjunkturdaten, wie insbesondere die gerade veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes, darauf hinweisen, dass die Konjunktur in der Eurozone zunehmend robuster verläuft. Ein Wachwechsel bei den Triebkräften für die Teuerung dürfte also in absehbarer Zeit bevorstehen. Was letztlich bedeutet, dass auch die EZB dazu Stellung beziehen muss, wie sie es mit den weiteren Anleihenkäufen halten will.[/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17645″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Dass dies auch im EZB-Rat so gesehen wird, lassen erste Statements vermuten. So kündigte beispielsweise
Ratsmitglied und Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny an, dass die EZB auf ihrem Juni-Treffen wichtige Weichenstellungen diskutieren wolle. Mit wirklichen Ergebnissen dürfte dabei noch nicht zu rechnen sein. Aber der Einstieg in die Strategiediskussion, soweit er denn kommuniziert wird, würde natürlich dem Markt einen wichtigen Fingerzeig liefern, dass es auch von Seiten der EZB bald mit der ultralockeren Geldpolitik vorbei sein könnte.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]