Die jüngsten Stimmungsindikatoren und auch harten Fakten zeichnen für die deutsche Wirtschaft ein Lagebild, das durchaus einen Funken Hoffnung mit sich trägt. Ausgangspunkt hierfür die ZEW-Konjunkturumfrage für den Oktober.

Die Tatsache, dass der Sub-Index für die aktuelle Lageeinschätzung auf -72,2 Zähler weiter gefallen ist und damit letztlich schon eine Rezessions-Stimmung signalisiert, ist wohl nicht so überraschend. Überraschend dagegen, dass der Index für die Erwartung sich leicht um 2,7 Punkte auf -59,2 Zähler verbessern konnte. Im Vorfeld war hier geradezu unisono mit weiter fallenden Indexwerten gerechnet worden.

Wie lässt sich das interpretieren? Ein wichtiger Faktor dabei sicherlich die avisierte Energiepreis-Bremse durch die Bundesregierung und ihr damit zusammenhängendes milliardenschweres DeckelungsProgramm. Wobei die jüngsten Zerwürfnisse insbesondere mit Frankreich schon wieder infrage stellen  könnte, ob die ursprünglichen Pläne der Bundesregierung tatsächlich auch so umgesetzt werden.

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