[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am morgigen Freitag läuten die amerikanischen Großbanken die heiße Phase der Berichtssaison zum zweiten Quartal 2017 ein. Dabei gehen J.P. Morgan, Citigroup und andere mit Rückenwind in die Berichtsvorlage. Denn Ende Juni konnte gemeldet werden, dass die führenden Kreditinstitute Amerikas beim jährlich stattfindenden Stresstest durch die US-Notenbank ohne Beanstandungen durchgekommen sind. Nur ein einzelnes Institut aus der zweiten Reihe musste wegen zunehmender Risiken im Kreditkartengeschäft nachsitzen.[/vc_column_text][vc_column_text]Befreit von dieser Sorge haben etliche Institute bereits angekündigt, ihre Aktionäre kräftig zu entlohnen. Angekündigte und geplante Aktienrückkäufe plus üppige Dividenden-Zahlungen könnten dazu führen, dass die Institute in den nächsten zwölf Monaten fast 94% ihrer Gewinne an die Aktionäre ausschütten. Allerdings:[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Noch sollten sich Anleger vor zu großer Euphorie hüten. Denn die bisherigen Gewinnschätzungen für den Markt könnten durchaus dazu führen, dass am Ende trotz der vielfältigen Ankündigungen der Markt eher negativ agieren wird. Denn zum einen liegen die derzeitigen Gewinnschätzungen für die S&P-500-Unternehmen unter denen des Vorquartals. Das mag vorerst nichts Großes bedeuten, da in den letzten drei Jahren die tatsächlichen Gewinn-Zuwächse darüber lagen bzw. nicht so schlecht ausfielen wie erwartet.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“16609″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Doch sind in den derzeitigen Kursen auch schon gute bis sehr gute Ausblicke auf das zweite Halbjahr eingepreist. Wenn in dieser Situation die Banken und auch andere Unternehmen nicht deutlich positiv überraschen können, drohen Bewertungsanpassungen nach unten.[/vc_column_text][vc_column_text]Immerhin: Von Seiten der US-Notenbank bekommt der Markt frischen Rückenwind. Gestern lieferte Fed-Chefin Janet Yellen ihren halbjährlichen geldpolitischen Bericht vor dem US-Congress ab. Dabei überraschte sie mit der Aussage, dass die US-Zinsen „nicht mehr allzu weit“ ansteigen müssten, um eine für die US-Volkswirtschaft neutrale Rate zu erreichen. Heißt konkret: Die Fed könnte das bisher avisierte Tempo aus dem aktuellen Zinserhöhung-Zyklus herausnehmen. Die Schlüsselrolle dabei spielt nach wie vor die Inflation. Dieser hatte sich in Amerika trotz eines boomenden Arbeitsmarktes in den vergangenen Monaten wieder rückläufig gezeigt. Doch die Fed hofft weiterhin, dass sich die Teuerungsrate wieder in Richtung ihres Ziels bei 2% bewegen kann. Dass man dennoch eine gewisse Unsicherheit spürt, ist an der aktuellen Sprachregelung zu merken. Denn dem bisher kommunizierten „vorübergehend“ als Einschätzung für die rückläufige Inflation wurde nun von Yellen ein „ungewöhnlich“ für manche Sektoren hinzugefügt. Letztlich: Die Börse honoriert die Aussicht auf ein geringeres Zinserhöhung-Tempo und schafft damit einen guten Einstieg in die Berichtssaison.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
Die heiße Phase der Berichtssaison der amerikanischen Großbanken
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-02T18:10:05+01:0013.07.2017|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Die heiße Phase der Berichtssaison der amerikanischen Großbanken
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