Hat die deutsche Wirtschaft noch einmal Glück gehabt? In dieser Woche kamen die Zahlen zum BIP-Wachstum im vergangenen Jahr heraus. Dabei zeigte das Bruttoinlandsprodukt einen Zuwachs um 1,5%, nachdem man in den beiden Vorjahren jeweils 2,2% Wachstum  aufzeigen konnte.

Damit wird klar: Es ist zunehmend Sand im Getriebe. Es dürfte dabei wenig verwundern, dass sich insbesondere die Automobilbranche als  Belastung zeigte. Im Gegenzug dazu profitierte das Wirtschaftswachstum von einer ungebrochenen Kauflust bei den Verbrauchern. Aber auch  der Staat selbst hat bei seinen Konsumausgaben ein deutliches Plus verzeichnet. Hinzu kam, dass in etlichen Branchen Unternehmen weitere  Investitionen tätigten, so in Ausrüstungen, Bauten und sonstigen Anlagen. Die Bau- bzw. die Immobilienbranche stach hier natürlich nach wie vor heraus.

Letztlich war die Freude groß. Denn im Vorfeld hatten viele Ökonomen befürchtet, dass nach dem BIP-Rückgang um 0,2% im dritten Quartal auch das Abschlussquartal eine negative Tendenz aufzeigen würde. Zwar blieb das Statistische Bundesamt bislang konkrete Zahlen schuldig, signalisierte allerdings, dass das Wachstum im vierten Quartal im positiven Bereich gelegen hat. Damit ist der Fall der deutschen Wirtschaft in eine so genannte technische Rezession (zwei negative Quartale in Folge) vorerst abgewendet.

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