[vc_row][vc_column][vc_column_text]Auf den ersten Blick sahen die Zahlen von Goldman Sachs fantastisch aus. Schließlich konnte die Investmentbank ihre Nettoerträge um mehr als ein Viertel auf über 8 Mrd. USD steigern. Daraus resultierte ein Nettoergebnis von rund 2,25 Mrd. USD, was mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum ausfiel. Dennoch waren Analysten und Anleger schwer enttäuscht. Denn zum einen blieb Goldman Sachs selbst mit diesen Zahlen hinter den Erwartungen zurück. Diese hatten auf eine noch stärkere Erholung gesetzt, nachdem die Bank im 1. Quartal 2016 den schlechtesten Jahresstart seit zwölf Jahren verbuchen musste.[/vc_column_text][vc_column_text]In der vergangenen Woche lieferten die amerikanischen Großbanken den offiziellen Startschuss in die Berichtssaison zum 1. Quartal. Dabei waren die Erwartungen durchaus hochgesteckt, nachdem die meisten Banken im 4. Quartal 2016 überzeugen konnten. Wobei sich das geschäftliche Umfeld im 1. Quartal 2017 noch stärker präsentieren konnte, nachdem die Märkte bekanntlich weiter zulegten.[/vc_column_text][vc_column_text]Umso enttäuschender war es letztlich, dass nach einem sehr positiven Auftakt durch JP Morgan Chase und Citigroup in der neuen Handelswoche ausgerechnet Goldman Sachs mit enttäuscht aufgenommenen Zahlen die guten Vorlagen zunichte machte. Alle drei Unternehmen sind mit einzelnen Anleihen Bestandteil unserer Dispositionsliste und stellenweise auch unserer Musterdepots. Deshalb im Folgenden ein detaillierter Blick auf die präsentierten Zahlen.[/vc_column_text][vc_column_text]JP Morgan Chase verteidigt Spitzenposition[/vc_column_text][vc_column_text]Die größte Bank der Vereinigten Staaten konnte auch im Auftaktquartal ihren Anspruch als Nummer 1 bestätigen. Insgesamt steigerte JP Morgan Chase seinen Nettogewinn um 17% auf 6,4 Mrd. USD und schlug damit deutlich die Erwartungen des Marktes. Auf der Ebene des Gewinns je Aktie hatten die Analysten mit 1,52 USD je Anteilsschein gerechnet, heraus kamen am Ende sogar 1,65 USD je Aktie. Bei den Umsätzen lieferte die Bank ein Plus von 6% auf 25,6 Mrd. USD ab. Auch hier lag man damit über den Markterwartungen, die im Konsens bei 24,9 Mrd. USD gelegen hatten.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Erfolg des Quartals basierte dabei vor allem auf zwei Säulen. Zum einen auf dem Wertpapierhandel, insbesondere mit Anleihen. Hier konnte JP Morgan Chase insgesamt ein Umsatzplus von 13%, bei Anleihen sogar um 17% melden. Noch deutlich besser lief es im Investmentbanking. Hier erreichte die Großbank nach Steuern ein Ergebnis von 3,2 Mrd. USD, ein Plus von rund zwei Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allein im Geschäft mit Fusionen und Übernahmen erreichte JP Morgan Chase eine Steigerung des Gewinns um 37% auf 1,8 Mrd. USD.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Entsprechend positiv zeigte sich Bankchef Jamie Dimon auch für den weiteren Geschäftsverlauf. Dabei hofft er auf weitere positive Impulse durch die neue US-Regierung (was auch von anderen Bank-Vorständen geteilt wird). Das sehen auch die Analysten so. Aktuell gehen die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr von Umsatzzuwächsen um gut 3% und einem Gewinnwachstum um knapp 7% aus. Sollte JP Morgan Chase im laufenden zweiten Quartal ähnliche Wachstumsraten wie im Auftaktquartal zeigen können, stünde aber wohl eine Aufwärtsrevision an.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17851″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Natürlich fokussiert sich der Markt nach solchen Zahlen hauptsächlich auf die Aktie. Doch an dieser Stelle liegt unser Fokus auf den Anleihen, die sich in den letzten Wochen ebenfalls positiv entwickeln konnten. Dabei gilt unsere besondere Aufmerksamkeit natürlich der in Ausgabe 09/17 empfohlenen Neuemission, die sich ebenfalls zuletzt wieder deutlich besser darstellte. Hier gilt angesichts der attraktiven Rendite unsere Kauf-Empfehlung weiter.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17850″ img_size=“full“][vc_column_text]Citigroup überrascht ebenfalls positiv[/vc_column_text][vc_column_text]Auch von der Citigroup gab es für das 1. Quartal überzeugende Zahlen. Das Kreditinstitut konnte insgesamt seinen Nettogewinn um 17% auf 4,1 Mrd. USD steigern. Auch hier übertraf man mit diesen Werten die vorherigen Analystenerwartungen. Das galt auch für den Umsatz. Die Bank erreichte ein Umsatzplus von 3,2% auf 18,1 Mrd. USD. Erwartet worden war hier ein kleinerer Zuwachs auf nur 17,76 Mrd. USD. Ähnlich wie bei JP Morgan Chase zeigte sich vor allem das Wertpapier-Handelsgeschäft mit starken Zuwachsraten. Allein der Anleihenhandel verbesserte sich um 19% auf 3,62 Mrd. USD Umsatz.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Darüber hinaus konnte die Citigroup mit einer weiteren Verbesserung ihrer Kernkapitalquote glänzen, die sich auf 12,8% erhöhte. Einziger Wermutstropfen innerhalb des Berichtes: Bei der Nettozinsmarge ergab sich ein Rückgang auf 2,74%, was allerdings den positiven Gesamteindruck der Bilanz nicht wesentlich schmälerte.[/vc_column_text][vc_column_text]Für die von uns empfohlene 2027er Anleihe ergibt sich aus den neuen Zahlen erneut ein positives Momentum. Das hat die Anleihe im Kurs bereits schon etwas vorweggenommen. Doch dürfte hier auch noch weiteres Potenzial in Richtung 104% bis 105% vorhanden sein. Wie bei JP Morgan Chase gilt: Die angebotene Fälligkeitsrendite ist weiterhin attraktiv und deshalb wird unsere Kauf-Empfehlung bestätigt.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17852″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“17853″ img_size=“full“][vc_column_text]Goldman Sachs patzt überraschend[/vc_column_text][vc_column_text]Auf den ersten Blick sahen die Zahlen von Goldman Sachs fantastisch aus. Schließlich konnte die Investmentbank ihre Nettoerträge um mehr als ein Viertel auf über 8 Mrd. USD steigern. Daraus resultierte ein Nettoergebnis von rund 2,25 Mrd. USD, was mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum ausfiel. Dennoch waren Analysten und Anleger schwer enttäuscht. Denn zum einen blieb Goldman Sachs selbst mit diesen Zahlen hinter den Erwartungen zurück. Diese hatten auf eine noch stärkere Erholung gesetzt, nachdem die Bank im 1. Quartal 2016 den schlechtesten Jahresstart seit zwölf Jahren verbuchen musste.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Was Sorgen bereitete, war das Handelsgeschäft. Hier stagnierten die Erträge im Anleihenhandel im Bereich von 1,7 Mrd. USD. Erwartet worden waren Verbesserungen auf rund 2 Mrd. USD. Im Aktienhandel waren die Erträge mit minus 6% sogar rückläufig.[/vc_column_text][vc_column_text]Das sorgte für Diskussionen, ob Goldman Sachs im Handelsgeschäft überhaupt richtig aufgestellt ist. Aktuell zielt das Bankhaus mit seinen Angeboten insbesondere auf große institutionelle Kunden wie beispielsweise Hedgefonds.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17854″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Unter diesen Voraussetzungen muss man Goldman Sachs sicherlich zu den derzeit schwächeren Gliedern des US-Bankensektors zählen. Was allerdings nicht so weit gehen sollte, dass vor allem aus der Perspektive unserer Anleihenempfehlungen hier größerer Abgabedruck zu erwarten wäre. Unter dem Eindruck der neuen Zahlen dürfte die von uns präferierte Anleihe mit Laufzeit bis 2025 vorerst eher konsolidieren. Aber größere Rückschritte erwarten wir hier nicht. Deshalb raten wir dazu, das Papier weiter zu halten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17855″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
US-Banken: Nach Top folgt Flop
Von © ICM Concept GmbH|2018-01-23T14:59:42+01:0020.04.2017|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für US-Banken: Nach Top folgt Flop
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