[vc_row][vc_column][vc_column_text]Beim britisch-schweizerischen Chemiekonzern Ineos Group lief es nach inzwischen vorgelegten vorläufigen
Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahres sehr gut. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte der operative Gewinn auf Ebene EBITDA um stattliche 36% auf 753 Mio. EUR erhöht werden. Wobei die Veränderung gegenüber dem vierten Quartal 2016 in fast ähnlicher Größenordnung stattfand.[/vc_column_text][vc_column_text]Dabei profitierte das Unternehmen insbesondere von einem starken Geschäftsgang in Nordamerika. Dort konnte Ineos seinen operativen Gewinn um rund 24% auf 284 Mio. EUR erweitern. Im europäischen Geschäft gelang im Auftaktquartal eine Verbesserung des EBITDA um sogar mehr als 26% auf 221 Mio. EUR. Insgesamt zeigt sich nach Einschätzung des Unternehmens das Marktumfeld zwar weiterhin durchaus herausfordernd. Doch die Nachfragesituation wie auch die erzielbaren Margen blieben solide bis gut, auch wenn hier in einzelnen Produktbereichen durchaus unterschiedliche Trends erkennbar waren.[/vc_column_text][vc_column_text]Damit ist dem Unternehmen ein erfolgreicher Start in das neue Geschäftsjahr gelungen, was auch positive Impulse für die eigene Finanzstruktur geben dürfte. Zuletzt hatte Ineos im Februar einen großen Schritt machen können. So hatte man einerseits vorrangig besicherte Kredite im Gesamtvolumen von 4,6 Mrd. EUR refinanzieren können. Zum anderen wurden Senior Notes im Gesamtvolumen von 1,2 Mrd. EUR vorfristig vor dem eigentlichen Fälligkeitsjahr 2019 getilgt. Das erspart nach Aussage des Unternehmens jährliche Zinskosten von rund 100 Mio. EUR. Damit liegt die aktuelle Nettoverschuldung bei 5,7 Mrd. EUR per Ende März 2017. Im Gegenzug verfügte Ineos zum Quartalsende über gut 1 Milliarde EUR Liquidität plus rund 450 Mio. EUR verfügbare Kreditlinien.[/vc_column_text][vc_column_text]Für eine langfristige Einschätzung unserer bisherigen Investment-Empfehlung bietet sich auch ein Blick auf die Visionen des Unternehmens an. Denn während das Kerngeschäft wie gezeigt sehr robust läuft, will Unternehmenslenker und Mehrheitseigner Jim Ratcliffe Ineos noch ein zweites Standbein geben. Und dieses soll ausgerechnet in der  Fahrzeugproduktion liegen. Denn bis 2020 soll die neu gegründete Tochter Ineos Automotive einen Geländewagen entwickeln und an den Markt bringen, der sich an dem Offroad-Klassiker Land Rover Defender orientiert.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Aktuell sieht dies erst einmal nur nach einer kostspieligen Spielerei aus. Aber man sollte hier einen möglichen Absatzmarkt nicht komplett unterschätzen. Ineos Automotive will mehr als 20.000 Geländewagen im Jahr verkaufen und dabei auch profitabel sein. Dabei will man auch auf neue Hybrid-Technik setzen. Das ist natürlich alles noch sehr viel Zukunftsmusik, sollte allerdings nicht gänzlich beiseite gewischt werden.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17666″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]An der Börse laufen jedenfalls die Ineos-Anleihen weiterhin sehr ansprechend. Das gilt auch für unsere bis 2023 laufende Anleihe. Da diese im Mai nächsten Jahres kündbar ist, dürfte allerdings das Kurspotenzial nach oben begrenzt sein. Wir würden an dieser Stelle unsere bisherige Halten-Empfehlung bestätigen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17667″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]