[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Autozulieferer Mahle konnte für das vergangene Geschäftsjahr nur noch einen halb so hohen Gewinn ausweisen. Dies ist das Resultat einer kompletten Neupositionierung, die von Mahle-Chef Wolf-Henning Scheider vorangetrieben wird. Dieser will den bisherigen Spezialisten für Kolbensysteme, die hauptsächlich in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden, für die Elektromotor-Zukunft fit machen. Außerdem soll das Produktportfolio verbreitert werden.[/vc_column_text][vc_column_text]Unter diesem Motto standen beispielsweise die Übernahme der Klimaanlagen-Sparte des USKonkurrenten
Delphi oder der japanischen Elektromotor-Firma Kokusan Denki in den vergangenen Jahren. Und auch die zuletzt in Ausgabe 12/17 besprochene Übernahme des slowenischen Elektromotor- Spezialisten Nagares ordnet sich hier ein. Diese Expansion hat bislang zwei Folgen: Zum einen konnte dank des zusätzlichen Konsolidierungskreises der Gesamtumsatz im vergangenen Jahr um 7,3% auf 12,3 Mrd. EUR zulegen. Organisch wuchs Mahle um 3,4%. Im Gegenzug belasteten die Akquisitionen und deren Integration die Ergebnissituation. So ging das EBIT um 7,5% auf 473 Mio. EUR zurück. Der Nettogewinn halbierte sich sogar fast auf 63 Mio. EUR. Indes:[/vc_column_text][vc_column_text]Am Markt wird die Neupositionierung trotz der Ergebnisbelastungen positiv begleitet. Zumal Mahle inzwischen einige Etappenerfolge vorweisen kann. So liegen die mit Produkten für Verbrennungsmotoren erwirtschafteten Umsätze bereits unter 50% des Gesamtumsatzes. Außerdem ist Mahle bemüht, im Gegenzug Unternehmensbereiche abzustoßen, die man strategisch nicht mehr zum zukünftigen Kerngeschäft zählt. Aktuell steht man dabei zum Beispiel in Verhandlungen mit Bosch, um die eigene Beteiligung am gemeinsamen Turbolader-Geschäft zu veräußern.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das spiegelt sich in den bislang empfohlenen Anleihen wider. Diese zeigten zwar in den vergangenen Monaten eine erhöhte Volatilität, konnten aber ganz grundsätzlich ihr relativ hohes Kursniveau halten. Allerdings sagt uns der Blick auf die Chartsituation, dass im Bereich von 106% des Nennwertes wohl das Potenzial ausgereizt sein dürfte. Zumal hier trotz der noch übrigen fünfjährigen Restlaufzeit kaum mit Kaufdruck gerechnet werden darf, da die Anleihe bereits nur noch eine  Fälligkeitsrendite von rund 1,1% aufweist.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“17661″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Dies ins Verhältnis gesetzt mit einem eher überschaubaren Kupon von 2,375% bringt uns zum Ergebnis,
dass wir unter dieses Investment einen Schlussstrich ziehen. Dies gilt auch für die Position im spekulativen Musterdepot, wo wir letztlich einen Gewinn von über 10% realisieren können.[/vc_column_text][vc_single_image image=“17662″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]