Der finnische Netzwerkausrüster Nokia bleibt für Investoren ein schwieriges Pflaster. Das zeigte sich zuletzt auch im Ergebnisbericht für das zurückliegende Geschäftsjahr. Rechnet man die negativen Sondereinflüsse, die sich unter anderem aus der US-Steuerreform und der Integration von Alcatel-Lucent ergaben, heraus, konnte Nokia seinen Gewinn je Aktie um stattliche 50% verbessern. Mit den Sonderfaktoren gab es allerdings einen deutlichen Verlust von 1,5 Mrd. EUR. Was aber auf wenig Gegenliebe stieß, war die Prognose für das neue Geschäftsjahr. Auf der Basis einer geringeren Schätzung für das Marktwachstum prognostiziert Nokia wieder einen rückläufigen bereinigten Gewinn. Also vorerst nichts mit einem neuen stabilen  Gewinntrend.

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