Der amerikanische Pharmakonzern Johnson & Johnson hat einen gemischten Bericht zum ersten Quartal abgeliefert. Überzeugen konnte das Unternehmen dabei insbesondere mit dem Quartalsgewinn, der mit 2,67 USD je Aktie klar über den Markterwartungen lag, die im Durchschnitt nur bei 2,58 USD je Aktie gelegen hatten.

Allerdings war schon der gemeldete Umsatz eine kleine Enttäuschung. Statt erwarteter 23,62 Mrd. USD wies Johnson & Johnson nur 23,43 Mrd. USD aus. Richtig enttäuschend wurde es dann letztlich beim Ausblick für das Gesamtjahr, der nach unten angepasst wurde. So rechnet das Unternehmen nun mit einem Gewinn je Aktie zwischen 10,15 und 10,35 USD. Die bisherige Guidance lag bei 10,40 bis 10,60 USD je Aktie und die von FactSet befragten Analysten rechneten bislang im Durchschnitt mit 10,55 USD je Aktie.

Auch beim Umsatz wurde die bisherige Prognose zurechtgestutzt. Hier rechnet Johnson & Johnson inzwischen nur noch mit 94,8 bis 95,8 Mrd. USD. Das sind jeweils 1,1 Mrd. USD weniger als bei der bisherigen Guidance. Unter dem Strich würde das dennoch am oberen Ende der Prognose ein Umsatzwachstum von 4,8% im Vergleich zu 2021 bedeuten. Was insofern durchaus auch bemerkenswert ist, da man aus der neuen Prognose auch schon die Umsätze mit dem firmeneigenen Corona-Impfstoff herausgerechnet hat. Hier ist man inzwischen umsatzseitig äußerst pessimistisch aufgestellt und hat auch die spezielle Prognose für die Impfstoff-Umsätze komplett ausgesetzt mit Verweis auf den globalen Überhang beim Angebot und der unsicheren Nachfrage, da das Impf-Thema weltweit auf dem Rückzug ist.

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