Der amerikanische Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson konnte im zurückliegenden Quartal die Markterwartungen deutlich schlagen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Gewinn je Aktie von 2,07 USD und mit einem Umsatz von 20,39 Mrd. USD gerechnet. Tatsächlich konnte Johnson & Johnson, die neben Konsumgütern auch Medizintechnik und Pharmazeutika produzieren, einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,10 USD bei einem Umsatz von 20,8 Mrd. USD ausweisen.

Größter Wachstumstreiber war dabei der Bereich Pharmazie. Hier wirkte sich insbesondere der Zukauf der Schweizer Pharma-Firma Actelion im vergangenen Jahr positiv aus. Insgesamt konnte der Pharmabereich die Markterwartungen übertreffen. Dieser Bereich erreichte ein Umsatzplus von 20% auf 10,4 Mrd. USD statt erwarteter 9,95 Mrd. USD. Exklusive Sonderfaktoren wie Akquisitionen und Assetverkäufen wuchsen die Umsätze um 17,6%.

Ebenfalls sehr gut im Rennen lag die Sparte Medizintechnik. Hier erreichte Johnson & Johnson ein Umsatzplus von 3,7% auf 7 Mrd. USD. Auch hier ein klar besseres Ergebnis als am Markt erwartet. Einziger Ausreißer nach unten war das Konsumgütergeschäft. Zwar konnte Johnson & Johnson hier ebenfalls ein Umsatzplus ausweisen. Doch dieses fiel mit 0,7 % auf 3,5 Mrd. USD eher schwach aus und blieb letztlich auch unter den Markterwartungen von 3,59 Mrd. USD.

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren