[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nachdem die Reste von Air Berlin verteilt sind und auch der ehemalige österreichische Ferienflieger Nikki, später in Laudamotion umbenannt, seine zukünftige Heimat bei Ryanair gefunden hat, schaut die Branche nach Italien. Denn dort geht es nun um die Zukunft der insolventen Fluggesellschaft Alitalia.

[/vc_column_text][vc_column_text]Diese hatte vor fast genau einem Jahr Insolvenz anmelden müssen. Zwar hatten sich Gewerkschaften und Unternehmensführung auf einen Rettungsplan geeinigt. Doch dieser fiel am Ende bei entsprechenden Abstimmungen der Mitarbeiter durch. Seit der Zeit hängt die Airline sprichwörtlich in der Luft, auch wenn der operative Betrieb dank eines Brückenkredites der Regierung aufrecht erhalten bleibt. Das soll sich nun ändern. Inzwischen liegen nach Aussagen von Alitalia insgesamt drei Übernahmeofferten auf dem Tisch.[/vc_column_text][vc_column_text]Mit dabei natürlich die Deutsche Lufthansa. Diese habe in einem entsprechenden Dokument eine restrukturierte „NewAlitalia“ als Übernahmeargument skizziert. Angesichts der Machtkonstellation im Unternehmen würden wir dies allerdings noch mit Fragezeichen versehen. Zumal die Lufthansa selbst erklärte, dass die alte Alitalia in der derzeitigen Form als Übernahmeziel uninteressant wäre.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Ein weiterer Interessent soll Easyjet zusammen mit der Private-Equity-Firma Cerberus sein. Das wär schon eine recht ambitionierte Sache, da Easyjet  derzeit mit der Integration der übernommenen Air-Berlin-Teile noch alle Hände voll zu tun hat. Und noch ein dritter im Bunde soll sein Gebot abgegeben haben. Und zwar Air France KLM. Diese dementiert aber bislang. Hier wird noch eine weitere Variante kolportiert, dass sich Air France KLM dem  Konsortium Easyjet/Cerberus angeschlossen habe.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“22409″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]In der Angelegenheit müssen sicherlich zwei Aspekte klar herausgestellt werden. Zum einen ist der italienische Markt für die Fluggesellschaften weiterhin hochinteressant, wenngleich durch die neuen politischen Konstellationen vorerst kaum berechenbar. Zum anderen würde eine Restrukturierung sehr schwer werden wegen eines möglichen starken Widerstandes von Mitarbeitern und Gewerkschaften. Hier könnten mögliche eingeplante Synergie-Effekte deutlich geringer ausfallen als erwartet.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Für die weitere Perspektive unserer Empfehlungen wäre es deshalb interessanter, wenn sich letztlich sowohl Air France KLM als auch Lufthansa aus der Causa raushalten. Da sie dies womöglich nicht tun werden, setzen wir beide empfohlenen Anleihen auf Halten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“22413″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]