[vc_row][vc_column][vc_column_text]In Euroland gab es diese Woche keine marktbewegenden Neuigkeiten. In Deutschland bestätigt der ZEWKonjunkturindikator ein weiterhin positives Bild für das Wachstum in Europa, auch wenn er erst einmal etwas niedriger ausgefallen ist.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds (IWF) steuern Insidern zufolge bei ihren Verhandlungen auf einen Kompromiss zur weiteren Unterstützung Griechenlands zu. Sehr wahrscheinlich sei eine Einigung auf den Plan von IWF-Chefin Christine Lagarde. Sie hatte vergangene Woche vorgeschlagen, dass sich der IWF an dem Hilfsprogramm beteiligt, weil die Regierung in Athen wie gefordert Reformen vorantreibt.[/vc_column_text][vc_column_text]Allerdings: Die Auszahlung von IWF-Geldern soll aber erst erfolgen, wenn die Euro-Zone Klarheit über Schuldenerleichterungen geschaffen hat. Inzwischen schrumpft die Diskussion rund um die Finanzhilfen zur Randnotiz im Weltgeschehen.[/vc_column_text][vc_column_text]Der Internationale Währungsfonds hat derweil seine Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Italien angehoben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte in diesem Jahr 1,3 Prozent zulegen, wie der Fonds erklärte. Grund hierfür ist die Erholung der Eurozone im Ganzen und eine förderliche Fiskal- und Geldpolitik. Wie immer schließt der IWF seine Schätzung mit der Aufforderungen an die italienische Regierung, dringend notwendige Strukturreformen wie die Senkung der Staatsschulden anzugehen. Aber das war wahrscheinlich nur der Vollständigkeit halber angeführt worden. Nützen dürfte es wohl eher nichts.[/vc_column_text][vc_column_text]Die sommerliche Ruhe kann in den kommenden Tagen dann nur noch durch den Auftritt von Frau Yellen gestört werden. 0,25% Zinserhöhung durch die amerikanische Fed sind aufgerufen, damit wären wir erstmals seit langem über der 1%-Marke für Gelder von der Notenbank. Genau jetzt hat die Kerninflationsrate ohne Lebensmittel und Energie sich wieder von der kommunizierten Zielmarke von 2% nach unten auf 1,5% entfernt. So vielversprechend das Jahr in Sachen Inflation begonnen hatte, so unklar ist der weitere Verlauf jetzt.[/vc_column_text][vc_column_text]Dennoch kommt die US-Wirtschaft näher an ihre Vollauslastung als beispielsweise die alte Welt. Und das wiederum muss sich positiv auf die Lohnentwicklung auswirken mit entsprechenden Zweitrundeneffekten für die Preise. Die Grafik bringt das eigentliche Thema optisch auf den Punkt: Die US-Wirtschaft kann eine Zeitlang jenseits der Vollauslastung arbeiten. Solange die Löhne dabei nicht explodieren, bleiben die Renditen am Kapitalmarkt im Schach.[/vc_column_text][vc_column_text]Für den Emir von Qatar mussten die vergangenen Tage ein Horror gewesen sein. Der Abbruch diplomatischer Beziehungen, federführend mit dem Nachbarn Saudi-Arabien, schmerzt ganz besonders, denn wichtige Transportwege über Land bleiben verschlossen. Dasselbe gilt auch für eine der größten Airlines der Region, Qatar Airways, denen entsprechend Landerechte entzogen worden waren.[/vc_column_text][vc_column_text]Wie es im Königreich weitergeht, bleibt erst einmal unklar. Und solange das so ist, enthalten wir uns auch mit Engagements, denn Bonds aus Qatars Unternehmenslandschaft – darunter Gasproduzenten, Fluglinie und Telekomgesellschaften – haben nur geringfügig auf die veränderte Gesamtlage reagiert.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]