Das Unternehmen beendete das zweite Quartal mit 987 Filialen, netto 60 mehr als zu Jahresbeginn. Die Expansion wird auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 fortgesetzt, wobei Eurotorg im September den 1.000sten Markt eröffnete. Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um 9,6% auf 2,7 Mrd. BYN (weißrussischer Rubel), blieben jedoch in US-Dollar mit rund 1,1 Mrd. USD aufgrund einer Abwertung von BYN um 10% weitgehend unverändert. In Übereinstimmung mit der durch die Pandemie verursachten Verhaltensänderung stieg das durchschnittliche Einkaufsticket um 11% im Jahresvergleich, während die Anzahl der Einkäufe um 7% sank, was einem Gesamtumsatzwachstum von ca. 3,6% entspricht.

Die Bruttogewinnmarge von Eurotorg sank aufgrund der beschleunigten Expansion der Discounter-Shops um 40 Basispunkte im Jahresvergleich auf 24,3%. Das wurde jedoch durch Einsparungen bei den Personalkosten in fast ähnlicher Höhe ausgeglichen, da sich Discounter durch eine höhere Relation von Verkaufsdichte zu weniger Personal pro Filiale auszeichnen. Die Einführung von Selbstbedienungskassen durch das Unternehmen wirkte sich auch positiv auf die Kostenbasis aus, sodass sich die Gesamt-EBITDA-Marge tatsächlich um 20 Basispunkte auf 11,1% (oder 302 Mio. BYN bzw. 103 Mio. EUR) verbesserte.

Die Generierung des operativen Cashflows belief sich auf 225 Mio. BYN, eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Wert von 23 Mio. BYN im ersten Halbjahr 2020. Zusammen mit einer neu platzierten Anleihe in Höhe von 3,5 Mrd. RUB trug dies dazu bei, dass die Barmittel um 69 Mio. BYN auf 234 Mio. BYN (ca. 80 Mio. EUR) anstiegen. 

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