[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Noch immer sehen sich die Börsen mit tatsächlichen und gefühlten politischen Unsicherheiten konfrontiert. Was dazu führt, dass in den letzten Tagen am Aktienmarkt die negativen Vorzeichen dominierten, während es im Anleihenmarkt verstärkten Kaufdruck gegeben hat. Dies lässt sich an der jüngsten Rallye im Bund-Future nachvollziehen. Dieser hat mittlerweile
sogar seinen seit September letzten Jahres bestehenden Abwärtstrend nach oben hin durchbrechen können. Hier kommt das Thema „sicherer Hafen“ wieder voll zur Geltung.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“19233″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wobei abzusehen ist, dass insgesamt die Volatilität in den Märkten hoch bleiben wird. Das gilt letztlich auch für den Devisenmarkt. Hier hatte es in den vergangenen zwei Wochen nach den protektionistischen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump und seinen Mannen zum Teil deutlichere Kursverluste im Dollar gegeben. Inzwischen schwingt das Pendel aus Sicht des Euros wieder zurück, was insbesondere mit den Unsicherheiten aus Richtung Frankreich zu tun hat.[/vc_column_text][vc_column_text]Dort hat die heiße Phase des Präsidentschafts-Wahlkampfes begonnen. Und die Favoritin für den ersten Wahlgang, die Chefin des Front National Marine Le Pen, sorgte mit der Ankündigung, bei einem Sieg Frankreich aus der EU, der Eurozone und der NATO führen zu wollen, für einen Paukenschlag. Die abgeleitete Verunsicherung im Markt, die auch zu deutlichen Verkäufen in französischen Staatsanleihen geführt hat, speist sich derzeit vor allem daraus, dass Le Pen derzeit nur vermeintlich schwächere Gegner gegenüberstehen.[/vc_column_text][vc_column_text]Zwar scharen sich die Konservativen um ihren Kandidaten Fillon. Doch dieser bleibt durch die Angestelltenaffäre um seine Frau und seine Kinder angeschlagen. Und bei den Sozialisten gibt es auch kein wesentlich besseres Bild, da sich der gewählte Kandidat Benoît Hamon parteiintern gegen eine immer größere Gruppe wehren muss, die den offiziell parteiunabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron unterstützt. In aktuellen Umfragen wird Marine Le Pen im ersten Wahlgang als Siegerin gesehen, gefolgt von Macron. Dieser dürfte dann nach den Umfragen im zweiten Wahlgang Le Pen deutlich schlagen können. Warten wir ab, ob sich die Konservativen und die Sozialisten nach einem Scheitern ihrer Kandidaten auf die Seite von Macron schlagen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
