[vc_row][vc_column][vc_column_text]Rohstoffe bleiben ein schwieriges Thema. Das konnten wir in den vergangenen Tagen besonders beim Ölpreis sehen, der aufgrund überraschend hoher Lagerbestände in den USA einbrach. Aber auch andere Assets aus diesem Umfeld unterliegen nach wie vor einer höheren Anfälligkeit gegenüber Rückschlägen. Insofern ist es für die in diesem Bereich aktiven Unternehmen wichtig, an ihren zum Teil seit Jahren laufenden Restrukturierungsmaßnahmen festzuhalten.[/vc_column_text][vc_column_text]Dass es sich lohnt, zeigte zuletzt auch der britisch-südafrikanische Bergbaukonzern Anglo American. Dieser konnte für das vergangene Jahr wieder eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen melden. Hatte der Bergbaukonzern in 2015 noch einen Verlust von 5,6 Mrd. USD verzeichnen müssen, gelang ihm nun ein Gewinn von 1,6 Mrd. USD. Der operative Gewinn legte dank vorheriger Kostensenkungen um rund ein Viertel auf 6,1 Mrd. USD zu.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Dank dieser Zahlen gelang es dem Unternehmen auch, seine Verschuldung signifikant zurückzuführen. Insgesamt reduzierte Anglo American seine Schuldenlast um rund ein Drittel auf 8,5 Mrd. USD. Das kam auch bei den Ratingagenturen sehr gut an. So hob S&P seinen Ausblick für das Rating von zuvor stabil auf positiv an. Damit scheint es möglich, dass Anglo American innerhalb der nächsten zwölf Monate eine Rückkehr in den Investmentgrade-Bereich gelingen könnte.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“18276″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Allerdings nicht alle Entwicklungen im Unternehmen stoßen auf Zustimmung am Markt. So hatte Anglo American ursprünglich geplant, im Zuge seiner Restrukturierung insbesondere größere Minen für Kohle, Eisenerz und Nickel zu verkaufen. Grundsätzlich wollte man sich hauptsächlich auf die Produktion von Kohle, Eisenerz und Diamanten fokussieren. Die geplanten Minenverkäufe werden nun aber auf Eis gelegt, was zumindest zu hinterfragen ist.[/vc_column_text][vc_column_text]Zumindest am Anleihenmarkt kommen die Fortschritte bei Anglo American aber sehr gut an. Binnen Jahresfrist konnte sich die von uns empfohlene 2021er Anleihe bis auf Pari wieder verbessern. Mit einer derzeitigen Fälligkeitsrendite von rund 3,9% bleibt das Papier dabei durchaus eine interessante Option. Die Anfang letzten Jahres empfohlene 2,625%-ige Anleihe von Anglo American bleibt eine Halten-Position, da sie im September fällig wird.[/vc_column_text][vc_single_image image=“18277″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]