Werden ausgerechnet die Emerging Markets zum großen Gewinner im neuen Geld-Roulette nach der Corona-Pandemie? Jetzt, wo absehbar wird, dass womöglich gleich mehrere Impfstoffe in den nächsten Wochen bzw. Monaten zugelassen werden und auch nach und nach in ausreichender Menge verfügbar sind, steht natürlich für viele Investoren auch die Frage im Raum, ob und wie sich die Kapitalströme demnächst womöglich neu orientieren werden. Wir hatten dies in unserem  Börsenbrief bereits thematisiert, insbesondere auch vor dem Hintergrund einer Branchenrotation.

Aber man sollte hier noch globaler denken. Und da scheinen die Schwellenländer wie China und andere Emerging Markets zunehmend wieder favorisiert zu werden. Kein Wunder, hat man doch in den letzten Monaten eher erfreuliches zur Corona-Pandemie aus diesen Regionen gehört, insbesondere aus Asien. Das führte dazu, dass die Kapitalströme wieder kräftig angeschwollen sind.

Nach vorliegenden neuen Zahlen des Institute of International Finance erhöhten sich die PortfolioZuflüsse im November in den gesamten Emerging Markets auf 76,5 Mrd. USD. Davon entfielen knapp 40 Mrd. USD auf Aktien, der Rest auf Schuldpapiere. Und dies sollte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. 

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