Was wird es werden – ein „L“, ein „U“ oder ein „V“? Während die Märkte derzeit mit hoher Tagesvolatilität noch auf der Suche nach einem  belastbaren Boden sind (mit klaren Fortschritten), ist insbesondere unter Ökonomen immer noch umstritten, welches Szenario bei einer zukünftigen Konjunkturerholung zutreffen könnte. Angesichts der jüngst präsentierten Konjunkturdaten (neben den bekannt katastrophalen Arbeitsmarktdaten  meldete Amerika bspw. gerade einen Rückgang bei den Einzelhandelsumsätzen im März um 8,7% und einen „Crash“ bei der regionalen  Produktionstätigkeit in New York von minus-78,2%) scheint die aktuelle Diskussion noch eher akademischer Natur. Indes:

An diesen Szenarien hängt natürlich nicht nur die Perspektive für die Geld- und Fiskalpolitik, sondern auch die Perspektive für die generelle Markterholung. Wobei die Ausgangslage klar erscheint. Gerade hat der Internationale Währungsfonds seine Januar- Wirtschaftsprognose massiv nach unten korrigiert. Mit einhergehend ist auch ein massiver Anstieg der jeweiligen Staatsverschuldung sowie eine geradezu historisch zu nennende Ausweitung der jeweiligen Haushaltsdefizite (siehe Grafik).

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