Was hat es nur auf sich mit Bitcoin und Co., dass die einen Anleger geradezu in Euphorie ausbrechen, die anderen in den Kryptowährungen den leibhaftigen Teufel für die Kapitalmärkte sehen? Wie immer liegt die Wahrheit hier wohl in der Mitte. Tatsache ist, dass Kryptowährungen, die noch vor ein paar Jahren als Nerd-Projekt und Zahlungsmittel der Verschwörungstheoretiker galten, inzwischen den Weg quasi in die Mitte der Kapitalmärkte geschafft haben.

Und das muss eigentlich auch nicht verwundern in einer Zeit, wo weltweit die Notenbanken nur noch dabei zu sein scheinen, mit vollen Händen das Geld auszugeben und Fragen, wo denn diese Geldschöpfung herstammt, schlicht überhört und nicht beantwortet werden. Da scheint ein neues Asset geradezu herbeigesehnt, dass die alte Idee von Angebot und Nachfrage, von Knappheit und Werterhalt zu spiegeln scheint.

Wenn man sich anschaut, wo bereits heutzutage  Kryptowährungen, wie auch immer sie heißen mögen, den Weg in die Praxis gefunden haben, fällt auf: Es sind bislang vor allem entweder die Staaten, wo die Wirtschaftsakteure zu Recht wenig Vertrauen in staatliche Geldsysteme haben oder diejenigen – Stichwort Schweiz -, die von Natur aus eher liberalen Strukturen offenstehen.

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