US-Präsident Joe Biden hat letzte Woche sein Infrastruktur-Paket endlich durch den US-Kongress bekommen. Der Senat hatte schon am 10. August zugestimmt, doch im Repräsentantenhaus ging es zuletzt auch um viele innerparteiliche Querelen. Doch wussten die Demokraten auch, dass sie bei einem Durchfallen des neuen Gesetzes eine Bürde schaffen würden, von der sie sich womöglich mit Blick auf die Mid-Terms, den Zwischenwahlen im nächsten Jahr, nicht erholen würden.

Nach aktuellen Informationen wird der Präsident am kommenden Montag das insgesamt 1 Bio. USD schwere Gesetz durch seine Unterschrift in Kraft setzen. Damit ist der Weg frei für ein fast schon historisch zu nennendes Investitionsprogramm in öffentliche und digitale Infrastruktur in den kommenden Jahren mit weitreichenden Implikationen für die beteiligten Körperschaften und Branchen.

In der Übersicht einmal zusammengestellt, wo die größten Profiteure zu finden sein dürften. Wobei von vornherein klar ist: Rund die Hälfte der Gelder stammen aus schon vorhandenen Programmen, die jetzt umdefiniert und freigegeben werden sollen. Das betrifft insbesondere die klassische Transport-Infrastruktur, wo nun höchstwahrscheinlich auf Fremdfinanzierungen weitestgehend verzichtet werden kann. Weitere Branchen, die davon profitieren sollten, gehören zum großen Bereich der Stromerzeuger und anderweitiger Versorger, natürlich auch zur Baubranche und zum Bereich der IT- bzw. Internet-Infrastruktur. Zuliefererbranchen wie beispielsweise die Chemie sollten aufgrund ihrer Vorprodukte ebenfalls davon profitieren können.

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