In Sachen Zukunftsfähigkeit wird Deutschland immer mehr abgehängt. Natürlich gibt es nach wie vor nicht wenige Unternehmen hierzulande, die in Zukunftsbranchen tätig sind. Das beginnt bei SAP und hört längst bei Infineon nicht auf. Dennoch: Wenn man den Gesamteindruck nimmt, büßt Deutschland nach und nach an Boden ein.

Das ist auch das wenig schmeichelhafte Ergebnis des jüngsten IMD-Rankings zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit. Wobei es hier letzten Endes auch um die Innovationsbereitschaft geht. Und da verliert Deutschland zusehends den Anschluss. Wie das jüngste Ranking feststellte (wird übrigens in der  Schweiz berechnet), ist Deutschland im internationalen Nationen-Vergleich inzwischen auf den wenig schmeichelhaften 18. Platz abgerutscht.

Wer liegt hier vorne? Natürlich die USA, gefolgt von Singapur. Auch Hongkong und Südkorea sind mit in den Top Ten. Was allerdings für Deutschland noch brisanter ist, ist die Tatsache, dass gleich sechs europäische Länder besser sind. Das gilt für die vier skandinavischen Länder wie auch für die Schweiz und die Niederlande.

Natürlich müssen solche Rankings immer mit einiger Vorsicht genossen werden. Doch ist es Tatsache, dass Deutschland bestenfalls in seiner Digital-Fähigkeit stagniert, während andere Länder kräftig aufholen, insbesondere natürlich China. Und das ist letztlich auch eine Frage, welche Märkte Wissen und Geld anziehen.

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