Für deutsche Investoren könnte der Herbst äußerst interessant und vielleicht auch lukrativ werden. Denn es kündet sich eine ganze Serie von Neuemissionen an, die auf das deutsche Parkett streben.

Den Auftakt dafür macht die Sprachlern-App Babbel machen, die seit gestern in der Zeichnung ist (aktuelle BookbuildingSpanne zwischen 24-28 EUR) und trotz Verlusten eine Bewertung von rund 1,3 Mrd. EUR anstrebt. Angesichts des schon vorhandenen Bekanntheitsgrades ein Wert, der durchaus realisierbar scheint. Nach aktuellem Stand könnte das darauf aufbauende Emissionsvolumen bis zu 364 Mio. EUR betragen

Damit könnte es erstmals seit dem New-Economy-Jahr 2000 mehr als 10 Mrd. EUR € Emissionserlöse im Gesamtjahr geben. Bis Juli waren bereits 16 Unternehmen neu an die Börse gegangen. Und es geht weiter. Was wir jetzt schon wissen, ist, dass bei einem entsprechenden Fahrplan Ende des Jahres mit der TruckSparte von Daimler ein weiteres Schwergewicht an den Markt kommt, wenngleich platzierungstechnisch unter etwas anderen Voraussetzungen (weil Spin-off). 

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