Die jüngsten Zahlen zur Entwicklung des globalen Geldvermögens sehen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Positiv ist sicherlich zu vermerken, dass trotz der weltweiten Pandemie die privaten Geldvermögen auch in diesem Jahr zulegen konnten.

Für das erste Halbjahr rechnet der Versicherungskonzern Allianz in seinem Global Wealth Report einen Anstieg des weltweiten Geldvermögens um 1,5%. Für das Gesamtjahr könnten, wenn nicht noch irgendetwas Schlimmes passiert, sogar 3% Wachstum zu Buche schlagen. Das ist zwar deutlich weniger als die 9,7% des Vorjahres. Doch wer hätte in den letzten Monaten gedacht, dass es hier überhaupt ein Wachstum gibt.

Allerdings sehen wir zumindest aus unserer Warte einige Entwicklungen, die nicht so zufrieden stimmen. Das gilt insbesondere für die Gewichtung der verschiedenen Vermögensklassen. Denn noch immer wandert ein Großteil der Gelder in Bankanlagen. Da hätte man eigentlich gedacht, dass nach der Finanzkrise den Anlegern bzw. Sparern das Risiko bewusster vor Augen geführt worden wäre. Ganz abgesehen davon, dass ja auch besonders in Europa die Politik alles dafür tut, um die Sicherheit von Bankeinlagen zu unterminieren.

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren