Die EZB schmeißt das Geld mit vollen Händen raus. Nicht wirklich überraschend, aber es wird einem doch ab und zu mal deutlicher, wenn neue Zahlen auf den Tisch kommen. So beispielsweise im Bezug auf das TLTRO-Programm, wo die Version III gerade in diesen Monat zugeteilt wird. Im Vorfeld hatte die EZB ja hier schon die Konditionen einerseits vergünstigt. Andererseits wurde die Volumengrenze auf zuletzt 50% der zulässigen Kredite angehoben. Insgesamt will die Zentralbank mit dieser Kreditvergabe an die Banken gleichzeitig Kreditvergaben an Haushalte und Unternehmen unterstützen. Die von den Bankhäusern aufgenommenen Kredite haben dabei eine Laufzeit von drei Jahren und müssen unter verschiedenen Bedingungen mit nur -100 Basispunkten verzinst werden.

Dass man dabei aus dem Vollen schöpft, zeigt auch das Bruttozuteilungsvolumen, das inzwischen sämtliche frühere Dimensionen sprengt. Aber das ist so gewollt und erneut dürften vor allen Dingen Frankreich/Spanien und Italien hier besonders zugreifen, aber auch deutsche Banken sind relativ aktiv dabei.

Allerdings: Die Dynamik bei den Vermögenszuwächsen ist regional äußerst unterschiedlich. Dabei kann man Asien derzeit als uneingeschränkten Gewinner sehen. Zwar liegt in den Wachstumsregionen momentan nur rund ein Viertel des weltweiten Vermögens. Aber vor zwei Jahrzehnten waren es gerade einmal gut 9%. Allein in China ist die Anzahl der sogenannten Vermögenden (zwischen 1 bis 100 Mio. USD) um den Faktor 24 gestiegen. Bei den Superreichen oberhalb von 100 Mio. USD Vermögen war es sogar das 28,5fache.

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