Nach schon gut drei Wochen im neuen Jahr hat nun auch die Europäische Zentralbank offiziell ihre Arbeit wieder  aufgenommen, zumindest aus Sicht der Märkte. Allerdings lieferte die erste Sitzung des EZB-Rats am heutigen Donnerstag keine neuen Impulse.

Wie eigentlich auch vorher erwartet bleibt die EZB im schon erreichten Krisenmodus. Die Zinsen bleiben gleich und auch das vor rund sechs Wochen aufgestockte Kaufprogramm für Staatsanleihen und Unternehmens-Bonds (mit dem netten Kürzel PEPP) bleibt bei einem Volumen von 1,85 Bio. EUR mit einer Laufzeit bis mindestens März kommenden Jahres.

Mehr oder weniger wurde auch noch einmal bestätigt, dass man das Kaufprogramm flexibel gestalten wolle, im Ernstfall also auch eine weitere Aufstockung in Frage käme. In diesem Zusammenhang auch interessant, dass man als Maßstab den Erhalt günstiger  Finanzierungsbediengungen nehmen wolle. Was „günstig“ bedeutet in diesem Zusammenhang, soll ein ganzheitlicher Ansatz bestimmen, der sich an der Inflationsdynamik ausrichtet. Will wohl heissen, dass bei höherer Inflation dann doch auch wieder leicht höhere Zinsen in Kauf genommen werden.

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