Der usbekische Automobilherstelle Uzauto geht in diesem Jahr von einem Gesamtabsatz von 262.000 Fahrzeugen, was einem Rückgang von 11% im Jahresvergleich entspricht. Der Umsatz soll dabei bei 2,3 Mrd. USD und das EBITDA bei 197 Mio. USD liegen, jeweils ein Rückgang von 10% bzw. 16% im Jahresvergleich. DerBruttoverschuldungsgrad soll zum Jahresende beim 2,0-2,1fachen liegen. Die Ergebnisse werden durch die Währungsabwertung, den Produktionsrückgang aufgrund von Halbleiterknappheit und die zweimonatige Schließung der Werke für Wartungs- und Modernisierungsarbeiten beeinflusst. UzAuto erwartet für 2022 einen Anstieg des Absatzes auf 309.000 Fahrzeuge, einen Umsatz von 2,9 Mrd. USD, ein EBITDA von 228 Mio. USD und einen Bruttoverschuldungsgrad von 1,65x. Im Jahr 2023 würden der Umsatz und das EBITDA auf 3,1 Mrd. USD bzw. 248 Mio. USD steigen, so die Prognose des Unternehmens.

Was die Halbleiterknappheit betrifft, so verfügt das Unternehmen derzeit über Lagerbestände bis Ende Oktober und arbeitet in dieser Hinsicht an einer Lösung mit den Lieferanten und GM. Das Unternehmen ist zuversichtlich, sein YE-21-Produktionsziel zu erreichen. UzAuto erweitert seine Exporte durch die Errichtung von SKD-Anlagen in Tadschikistan, Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan. SKD steht für Semi-Knocked-Down. Dies bedeutet, dass fast fertige Fahrzeuge exportiert werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Investitionsausgaben im Einklang mit der ursprünglichen Prognose von 260 Mio. USD für 2021 stehen werden. Im August wurde Bo Andersson zum neuen CEO ernannt. Er war zuvor für GM, die GAZ-Gruppe und AvtoVaz tätig. Wir bleiben weiterhin investiert.

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