Nach dem Trading-Update Ende Juli hat der russische Aluminium-Konzern Rusal nun auch die Zahlen für das erste Halbjahr präsentiert. Und diese fielen durch die Bank positiver aus. Beim Umsatz erreichte das Unternehmen rund 5,45 Mrd. USD, ein Plus von fast 36% zum Vorjahr. Außerdem übertraf man damit die Marktschätzungen. Die von FactSet befragten Analysten hatten hier durchschnittlich nur mit 5,38 Mrd. USD gerechnet.

Auch in der Profitabilität konnte Rusal sich weiter verbessern. Beim bereinigten operativen Gewinn auf Basis des EBITDA schaffte das Unternehmen 1,32 Mrd. USD. Hier lag der FactSet-Konsens bei nur 1,27 Mrd. USD. Das bereinigte Nettoeinkommen lag bei 679 Mio. USD, nachdem man im vergangenen Jahr auf vergleichbarer Basis noch einen Verlust von 63 Mio. USD ausgewiesen hatte. Das spiegelte sich auch im Gewinn je Aktie wider. Dieser betrug im Halbjahr 0,13 USD nach einem Verlust von umgerechnet 0,01 USD je Aktie im Vorjahr.

Wie wir schon bei unserer letzten Besprechung in Ausgabe 21/21 schrieben, will sich Rusal strategisch neu positionieren. Das trifft insbesondere die kohlenstoffintensiven Geschäftsbereiche, die in ein eigenständiges Unternehmen ausgelagert werden sollen. Rusal selbst will sich umbenennen und auf CO2-armes Aluminium konzentrieren. Allerdings gab es zu den Halbjahreszahlen hierzu keine Neuigkeiten.

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