Nachdem Aktien und Währungen von Schwellenländern seit Jahresanfang teilweise ausgeprägte Verluste hinnehmen mussten, stellt sich auch die Frage, wie es mit Hartwährungsanleihen – im Speziellen Unternehmensanleihen – aus diesem Bereich weitergeht. Während die  veröffentlichten Makrodaten bei den meisten Ländern immer noch relativ gut aussehen, konzentriert sich die Debatte auf die mittelfristigen Auswirkungen der neu eingeführten Handelsbarrieren.

Unter den asiatischen Emissionen hat sich das Blatt – i. e. die Fundamentaldaten – 2017 schon zum Besseren gewendet. Viele Unternehmen üben Disziplin, wenn es um Anlageinvestitionen, Firmenübernahmen und Fremdfinanzierungsquoten geht. In China hängt die Entwicklung vor allem mit dem positiven Trend im Öl- und Gassektor zusammen, der weitestgehend in Staatshand ist. Aber gerade auch die geringere Kreditaufnahme im Immobilien- und Rohstoffsektor im generellen hat dazu beigetragen, dass die Unternehmen zum EBITDA einen Rückgang des Leverage zeigen. Für die asiatischen Banken dürfte jedenfalls der Zenit in der Summe notleidender Kredite überschritten sein. 

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